Ich glaub‘ ich dreh‘ am Rad

….wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen!

Hey, Ihr befindet Euch die meiste Zeit in dem Zustand, in dem Ihr die Zeit bereits zurückgedreht habt, also Euer Wunschzustand.

D.h. die Zeit bevor…..:

  • Ihr Fahrerflucht begangen habt,

  • Euch in aller Öffentlichkeit total lächerlich gemacht habt,

  • Ihr auf einen Betrüger hineingefallen seid,

  • Ihr Eure Euch Nahestehenden mit bösen Worten verletzt habt,

  • Ihr in einem Wutausbruch unbedacht den Chef angegangen seid,

  • Ihr im Wutausbruch Eure Wohnung zertrümmert habt,

  • Ihr Euren Partner betrogen habt und morgens mit schalem Geschmack neben einer Euch so gut wie unbekannten Person aufgewacht seid,

  • Euch bei Euren Kindern die Hand ausgerutscht ist…..

Gemäß dem Motto „Schlimmer geht immer“ befinden wir uns die meiste Zeit in unserem Leben in einem komfortablem Zustand.

Denn stellt Euch vor, Ihr wärt in einer der o.g. Situationen; Euch würde ein Stein vom Herzen fallen, und das Leben bekäme, zumindest für eine Weile, eine neue Qualität. Kann man nicht einfach versuchen, sich künstlich in einen solchen Zustand zu versetzen, indem man sich bewusst darüber wird, was an schlimmen möglichen Dingen alles nicht passiert ist?

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Neues Jahr, neues Glück

Dann müsste es im alten Jahr ein altes Glück gegeben haben!? War ich glücklich im vorigen Jahr? Ja und nein. Meine schönsten Momente hatte ich sicherlich auf meinen Inlineskates, Freiheit in schöner Natur mit vielen schönen Momenten. Auch wenn ich mehrfach böse gestürzt bin, bleiben mir meine Ausflüge auf acht Rollen in schöner Erinnerung. Weiterlesen

Mr. Anybody

Zum Glück war meine Depression über die Weihnachtsfeiertage nur von kurzer Dauer und nicht der Beginn einer Phase. Meine Depression wollte sich nur mal kurz bei mir melden, mir mitteilen, dass es sie noch gibt, mich daran erinnern, wie es ist, depressiv zu sein; nicht dass ich mich noch an den Zustand ohne Depressionen gewöhne. Weiterlesen

Mr. Nobody

Die blasse Hülle meiner Seele hat sich dann gegen 14.00 Uhr doch noch aus dem Bett erhoben und fand sogar noch den Weg ins Fitnessstudio.

Mr. Nobody muss noch eine Stunde radeln bevor er wieder nach Hause fährt, um sich erneut zu fragen, was zu tun ist, um festzustellen, dass nichts zu tun ist.

Ich werde heute Abend nicht mit Freunden zusammen sein. Ich habe nichts Geselliges beizutragen. Ich habe keine gute Laune und möchte für mich sein, und nicht umgeben von lauter Pärchen. Nee, das tue ich mir nicht an.

Vermutlich wird sich das erstmal so fortsetzen, dass ich mich zurückziehe von Gesellschaft. Und Silvester geht mir sowieso am Arsch vorbei.

Stille Nacht

Vermutlich ist es dem Mangel an menschlicher Wärme geschuldet, dass ich heute das Gefühl habe, bald durchzudrehen; und um dies zu Kompensation der Drang zu schreiben, egal was und wie, Hauptsache ich kann mich irgendwie mitteilen.

Jetzt bin ich im Bett. Ich übernachte bei meiner Mutter. Ich freue mich auf meinen Schlaf und hoffe auf schöne Träume. Bald bin ich weg.

Zweite Chance

Muss man denn berühmt sein, um akzeptiert zu werden? Was muss man geleistet haben? Welche Aura muss einen umgeben? Wie muss man aufgewachsen sein? Wie gebildet muss man sein, wie kreativ, wie schön, wie herzlich, wie empathisch? Wie viele Klicks muss man haben, wie viele Abonnenten, wie viele Zuschauer, wie viele Zuhörer, wie viele Freunde? Weiterlesen